Neu: Das englische Ruby on Rails 4.0 Buch.

3.6. Die Rails-Konsole (Console)

Die Console in Rails ist nichts weiter als ein um die Rails-Umgebung aufgebohrtes irb (siehe Abschnitt 2.4, „irb“). Sowohl beim Entwickeln als auch bei der Administration ist die Console sehr praktisch, da die komplette Rails-Umgebung abgebildet wird und zur Verfügung steht. So kann man leicht mal eine Methode ausprobieren, ohne dafür direkt ein eigenes Programm zu schreiben.
Wir bauen als Arbeitsumgebung wieder das Ping-Pong-Szenario aus Abschnitt 3.4, „Redirects (Umleitungen)“ auf:
MacBook:~ xyz$ rails new pingpong

      [...]

MacBook:~ xyz$ cd pingpong 
MacBook:pingpong xyz$ rails generate controller Game ping pong

      [...]

MacBook:pingpong xyz$
Die Rails-Console wird mit dem Befehl rails console gestartet:
MacBook:pingpong xyz$ rails console
Loading development environment (Rails 3.2.3)
1.9.3p194 :001 >
Und mit exit kommt man wieder raus:
1.9.3p194 :001 > exit
MacBook:pingpong xyz$ 
In der Console hat man Zugriff auf alle Variablen, die man auch später in der richtigen Applikation hat:
MacBook:pingpong xyz$ rails console
Loading development environment (Rails 3.2.3)
1.9.3p194 :001 > Rails.env
 => "development" 
1.9.3p194 :002 > Rails.root
 => #<Pathname:/Users/xyz/pingpong> 
1.9.3p194 :003 > exit
MacBook:pingpong xyz$
Ganz praktisch ist auch app, um verschiedene Routing-Sachen zu analysieren:
MacBook:pingpong xyz$ rails console
Loading development environment (Rails 3.2.3)
1.9.3p194 :001 > app.url_for(:controller => 'game', :action => 'ping')
 => "http://www.example.com/game/ping" 
1.9.3p194 :002 > app.get 'game/ping'
 => 200 
1.9.3p194 :003 > app.get 'game/gibt_es_nicht'
 => 404 
1.9.3p194 :004 > exit
MacBook:pingpong xyz$
Schon in Kapitel 4, ActiveRecord werden Sie viel mit der Console arbeiten und die Möglichkeiten schätzen lernen.

Autor

Stefan Wintermeyer